Trend Computing

Das Computer Magazine über neue Technologien und Business Trends

Subscribe

Mac OS X 10.7 (Lion)

November 10th, 2011 No Comments

Für alle Besitzer eines Macs gibt es wieder einmal Software-Futter: Das Update auf das Betriebsystem Mac OS X 10.7 soll dem Kunden einige Vorteile verschaffen.

Die neue Version (welche auch oftmals mit dem klangvollen Codename Lion bezeichnet wird) soll laut Hersteller stark an die Betriebssoftware der mobilen Geräte (iPhone, iPad) angepasst sein und eine Synchronisation noch einmal vereinfachen. Außerdem beinhaltet das neue Betriebssystem einige optische Neuheiten.

Doch um „Lion“ auch auf dem Mac installieren zu können, müssen vom Besitzer ein paar Voraussetzungen erfüllt werden. So muss vor der Installation die aktuelle Version des Betriebssystems Mac OS X 10.6.8 „Snow Leopard“ auf dem Gerät bereits vorhanden sein. Bei der Testversion der neuen OS Variante fiel übrigens auf, dass viele Programme wie „Microsoft Office“, „Gimp“ und „MPlayer OSX“ nicht funktionierten. Außerdem lassen sich viele „PowerPC“ Programme mit Mac OS X 10.7 nicht mehr nutzen. Wer viel Wert auf diese Programme legt, sollte sich zunächst im Web schlau machen, welche Anwendungen mit dem neuen Betriebssystem noch weiterhin auszuführen sind.

Preislich gesehen ist das Update übrigens mit rund 25€ ein recht gutes Angebot. Das Update gibt es allerdings nur über den App Store zu erhalten – eine DVD Version wird laut Apple gar nicht erst produziert.

Die eigentlichen Besonderheiten liegen, wie bereits erwähnt, in der Anpassung des Macs an mobile Geräte wie dem iPhone oder iPad. Zudem wird die Touch-Screen Funktion unterstützt!

Einen wirklichen Unterschied stellt man zwischen der aktuellen und der neuen Version des Betriebssystems übrigens nicht fest: Die neue Oberfläche „Aqua“ beinhaltet nur minimale Veränderungen wie schmalere Scroll-, transparente Ladebalken und kleinere Ampel-Knöpfe.

Die größte Veränderung stellt wohl die umgedrehte Scroll-Richtung beim Touch-Pad eines Macs dar. So muss der Besitzer nun nach oben wischen, um an das Ende der Seite zu gelangen. Dadurch soll der Mac mit iPad und iPhone, bei denen dasselbe Bedienungskonzept gilt, auch in Sachen Steuerung konform gehen.

Eine nette Zusatzfunktion stellt außerdem die Launchpad-Funktion dar. Werden alle fünf Finger auf dem Touch-Pad zusammen gezogen, erscheint automatisch eine Anordnung aller Programme in Forme von App Symbolen – ganz wie beim iPad.

Alles in allem stellt das neue Betriebssystem also keine Weltneuheit dar, kommt jedoch mit einigen netten Zusatzfunktionen. Da Macs jedoch nicht mit der Touch-Screen Technik ausgestattet sind, dürfte sich das Installieren der Software für Mac-Besitzer weniger lohnen – für Besitzer eines Bildschirm-PCs umso mehr. Immerhin ist der angesetzte Preis von 23,99€ recht fair.

Apple kündigt Firmware-Updates für iPad und iPhone an

Mai 3rd, 2011 No Comments

Nachdem es immer lauter werdende Kritik über den Datenschutz des Unternehmens gab, kündigte Apple jetzt ein Update für das iPhone und das iPad an. Vor kurzer Zeit wurde bekannt, dass die Geräte den Aufenthaltsort der Nutzer speichern und somit Bewegungsprofile erstellt werden können.

Apple gab jetzt eine ausführliche Stellungnahme zu der Problematik. In dieser heißt es, dass es sich nur um ein Missverständnis handelt. Die Geräte speichern laut Apple keine Aufenthaltsorte sondern lediglich W-Lan-Spots und Funkmasten in der Nähe der Geräte. Dies diene dazu den Standort der Geräte festzustellen ohne ein GPS-Signal beanspruchen zu müssen. Somit können Apps wie zum Beispiel Navigationsprogramme schneller und auch genauer den Standort des Nutzers ermitteln, ohne dass dieser länger auf eine GPS-Verbindung zum Satelliten warten muss.

Jedoch räumte Apple ein, dass es einen Softwarefehler gibt. Die gespeicherten Daten sollten nur für einen kurzen Zeitraum vorhanden sein, durch den Fehler werden diese jedoch für den Zeitraum von bis zu einem Jahr gespeichert. Um diesen Fehler zu beheben, und die Speicherung auf die geplanten 7 Tage zu begrenzen, bringt Apple in den nächsten Wochen ein Softwareupdate heraus. Dieses Update werde auch dafür sorgen, dass die gespeicherten Daten zur Positionsbestimmung nicht mehr auf den Computer übertragen werden.

Apple kündigte ebenso an, dass diese Daten nach dem Update verschlüsselt werden. Bei Nutzern, die die Lokalisierungsdienste ausgeschaltet haben, werden demnächst diese Daten nicht mehr heruntergeladen und gespeichert.

 
 
melayu boleh

Recent Post

Recent Comments

    Impressum