Konkurrenz für iTunes: Google Music greift an
Google hat es getan: Der Suchmaschinengigant hat in den USA mit Google Music sein Musik on Demand Angebot gestartet. Damit ist es möglich, bis zu 20000 Titel kostenlos online zu speichern und per Computer oder Smartphone abzurufen. Parallel mit dem Start von Google Music hat der Suchmaschinenriese auch einen Musikshop eingerichtet mit dem Musik, wie bei iTunes, direkt online gekauft werden kann. Mehrere Millionen Titel Musik online kaufen können Sie dort und direkt in die Cloud laden. Musik online kaufen bei GoogleDie Mp3 Stücke, die Google verkauft bieten eine sehr gute Qualität. Mit einer Bitrate von 320 kbits werden die Stücke angeboten. Derzeit kann man bei Google aus acht Millionen Titeln auswählen – im Laufe der nächsten Woche soll der Katalog noch auf 13 Millionen ausgebaut werden. Musik online kaufen können Nutzer bei Google sowohl über den Browser als auch über die Google Music App, die es ab Android 2.2 gibt. Ähnlich wie bei iTunes gibt es auch bei Google redaktionell ausgewählte Vorschläge sowie ein automatisches Vorschlagssystem, bei dem die Nutzer neue Musik finden können. Cloudspeicher wird von Kaufmusik nicht belastetMit Hilfe des neuen Onlineshops kann so ganz einfach die Cloud aufgestockt werden. Im Gegensatz zu manuell hochgeladenen Titeln bietet Google Music nämlich die Option an, gekaufte Titel direkt in die Cloud zu verschieben, ohne das zusätzlicher Speicherplatz belegt wird. Ein ähnliches Konzept haben Amazon und auch Apple schon seit einigen Monaten in Petto. Einzelne Titel kosten bei Google Music um einen Dollar während für ein Album um 10 Dollar fällig werden. Der Shop kann zur Zeit nicht aus Deutschland besucht werden. Auch Google Music ist derzeit vom Zugang her eingeschränkt. Zwar lassen sich aus Deutschland Titel hochladen, jedoch können diese nur über den Webbrowser gehört werden. Auch Musik online kaufen geht derzeit nur in den USA bei Google Music. Eine Alternative ist ein sogenannter VPN Tunnel, mit dem Nutzer mit Hilfe einer US IP Adresse auch den vollen Dienst per App in Anspruch nehmen können.
Android-Update schließt Sicherheitslücken
Die letzten Monate und Wochen kamen immer mehr Meldungen über gehackte Firmenserver wie bei Sony oder auch entdeckte Sicherheitslücken, wie bei Apple, auf, durch welche man ein Bewegungsprofil der iPhone und iPad-Nutzer auslesen und auswerten konnte. Sicherheitsexperten fanden nun auch bei Google´s Betriebssystem Android, welches immer beliebter wird und auf immer mehr Handys genutzt wird, eine solche Sicherheitslücke. Forscher der Universität Ulm fanden die Sicherheitslücke im Betriebssystem Android. Durch diese Lücke ist es Hackern möglich Einsicht in die Privaten Daten der Handynutzer zu nehmen. Loggt sich der Nutzer in ein ungesichertes Wlan eines Hackers ein, so kann dieser problemlos unter anderem im Telefonbuch und im Google Kalender des Android-Smartphones herumstöbern, die Daten kopieren, verändern, löschen oder neue Daten hinzufügen. Durch die Einträge im Kalender können die Hacker so zum Beispiel erfahren, wann die Handynutzer nicht in ihrer Wohnung sind und diese Information für einen Einbruch nutzen. Betroffen sind laut einer Pressemitteilung von Google alle Geräte, auf denen Android 2.3.3 und ältere Versionen laufen. In der Android-Version 2.3.4. wurde diese Sicherheitslücke bereits geschlossen. Da diese Version noch recht neu ist, ist sie derzeit nur auf sehr wenigen Geräten installiert. Bis zum Update sollte man offene Wlan`s meiden, da die persönlichen Daten sonst zu leicht ausgespäht werden könnten.
Gefährlicher Trojaner für Android
Der Trojaner, der sich über übliche Apps,wie Spiele im AppStore, verteilt, wurde zuerst in China entdeckt. Die Software die damit infiziert ist erfragt dem Benutzer die notwendigen Zugriffsrechte ein. Kein Wunder also das der Linux Kernel des Androids damit umgangen wird. An sich ist ist die Schädlingssoftware nicht so schlimm, denn es sammelt nur die benutzerspezifischen Daten des Smartphones. Wenn man also sein Smartphone nur zum telefonieren, spielen und kurz surfen, also als Multimediagerät verwendet, sollte sich keine Sorgen machen. Tja, zu schön, um wahr zu sein. Schutz vor Geinimi bietet derzeit die “Lookout Mobile Security” – App, die es sowohl kostenlos, als auch kostenpflichtig gibt. Jedoch gibt es keinen besseren Schutz, als nur auf vertraute Quellen zu beruhen und bei der Rechtevergabe vorsichtig zu sein.
|
|