NFC: neues Bargeldloses Bezahlsystem per Handy
Ein weiterer Schritt bei der technischen Evolution wurde von Google gesetzt und dieser hat echtes Potential. Google startete heute sein neues Bargeldloses Bezahlsystem „NFC“. Beim der „Near Field Communication“ nutzt man sein Handy, welches mit dieser Technologie kompatibel ist, zum Zahlen. Hierfür wird das Handy einfach über den in die Kassen eingebauten Sensoren gehalten und in Sekundenschnelle ist der Einkauf bezahlt. Der Betrag wird dann später abgerechnet. Google startet dieses System nun in den USA, wo es in den ersten fünf Städten schon verfügbar ist. Das NFC-System ist ein Standard zum Austausch von Daten über kurze Entfernungen und wird demnächst Standard in sehr vielen Handys werden und auch eine deutliche Vereinfachung von Bezahlvorgängen aber auch anderen Datenaustauschen bringen. Google hat nun angefangen damit an die Öffentlichkeit zu gehen und die ersten NFC-Infrastrukturen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck wurden Kooperationen mit Mastercard und der Citygroup geschlossen.
Android-Update schließt Sicherheitslücken
Die letzten Monate und Wochen kamen immer mehr Meldungen über gehackte Firmenserver wie bei Sony oder auch entdeckte Sicherheitslücken, wie bei Apple, auf, durch welche man ein Bewegungsprofil der iPhone und iPad-Nutzer auslesen und auswerten konnte. Sicherheitsexperten fanden nun auch bei Google´s Betriebssystem Android, welches immer beliebter wird und auf immer mehr Handys genutzt wird, eine solche Sicherheitslücke. Forscher der Universität Ulm fanden die Sicherheitslücke im Betriebssystem Android. Durch diese Lücke ist es Hackern möglich Einsicht in die Privaten Daten der Handynutzer zu nehmen. Loggt sich der Nutzer in ein ungesichertes Wlan eines Hackers ein, so kann dieser problemlos unter anderem im Telefonbuch und im Google Kalender des Android-Smartphones herumstöbern, die Daten kopieren, verändern, löschen oder neue Daten hinzufügen. Durch die Einträge im Kalender können die Hacker so zum Beispiel erfahren, wann die Handynutzer nicht in ihrer Wohnung sind und diese Information für einen Einbruch nutzen. Betroffen sind laut einer Pressemitteilung von Google alle Geräte, auf denen Android 2.3.3 und ältere Versionen laufen. In der Android-Version 2.3.4. wurde diese Sicherheitslücke bereits geschlossen. Da diese Version noch recht neu ist, ist sie derzeit nur auf sehr wenigen Geräten installiert. Bis zum Update sollte man offene Wlan`s meiden, da die persönlichen Daten sonst zu leicht ausgespäht werden könnten.
Cloud Computing – was versteht man darunter genau?
In der Informationstechnik ist der Begriff Cloud Computing bereits weit verbreitet, doch was genau darunter zu verstehen ist, dass wissen nur die wenigsten Verbraucher. Als Laie beschäftigt man sich eben nicht mit solchen Details. Für die meisten Menschen ist die Nutzung von Rechenkapazitäten und Computerprogrammen in der sog. Rechen-Cloud über das Internet völlig unbekannt. Daher spielen die Cloud basierten Angebote die es bereits im Internet gibt für den privaten Nutzer keine große Rolle – sollten sie aber. Auch Unternehmen und ebenso öffentlichen Verwaltungen und der IT-Branche selbst wird aber durch das Cloud Computing ein hohes gesamtwirtschaftliches Wachstumspotential vorausgesagt. Das Cloud Computing bringt unbegrenzte Speicher- und Rechenkapazitäten mit sich und sorgt damit für ein höchstens Maß an Flexibilität und kann auch Kosten reduzieren. Unter Cloud Computing versteht man einen Sammelbegriff für eine ganze Reihe verschiedener Dienste, die immer mehr Aufgaben von einem lokalen Rechner in die Infrastruktur eines Rechnernetzes bringen können. Vereinfacht dargestellt versteht man unter dem Cloud Computing, dass ein Großteil der IT-Landschaft eines Unternehmen, wie etwa das Rechenzentrum, der Datenspeicher und auch Software, nicht mehr selbst vom Nutzer betreiben wird, sondern durch einen Cloud Computing Anbieter bereitgestellt wird. Der einzelne Nutzer kann über seinen Rechner auf die IT-Landschaft zugreifen. Eine Alternative zum Cloud Computing sind sogenannte Load Balancer. Diese Verteilen User-Zugriffe aus dem Internet so, dass eine gleichmäßige Ausnutzung der Server gewährleistet wird.
Googles Android wird immer beliebter
Das Handybetriebssystem Android von Google wird weltweit immer beliebter und befindet sich derzeit auf der Überholspur. Die erst kürzlich Veröffentlichten Zahlen der Marktforscher Comscore bestätigen dies. Laut diesen Daten kann das Betriebssystem weiterhin auf dem Markt punkten und seine Spitzenposition auf dem US-Handymarkt weiterhin behaupten. Dort werden Android Smartphones häufiger gekauft als das Konkurrenzprodukt von Apple. Der Verkauf von Android-Geräten stieg im Zeitraum zwischen Ende Dezember 2010 bis Ende März 2011 um 6,0 % von 28,7% auf 34,7% und gewinnt damit deutlich Marktanteile. Apples iPhone mit dem Betriebssystem iOS verlor rund 0,5% vom Marktanteil und liegt derzeit bei 25,5%, was einen guten dritten Platz bedeutet. RIM liegt mit 27,1% derzeit auf Platz 2, verlor jedoch 4,5%. Somit zeigt sich ein deutlicher Trend zu Android Smartphones. Diese Daten geben jedoch auch Aufschluss über den Verkauf der Geräte. Samsung ist weltweit führend in der Herstellung von Handys, welche Android als Betriebssystem nutzen und sichert sich einen Marktanteil von 24,5%, verlor im Zeitraum jedoch 0,3%. Platz 2 belegt LG mit 20,9% und bleibt unverändert. Motorola Handys belegen den dritten Platz und nehmen damit einen Marktanteil von 8,4% ein. Das iPhone, welches sich in Deutschland großer Beliebtheit erfreut, schafft es in den USA nur auf Platz 5 mit 7,9%, jedoch gab es eine Verkaufssteigerung von 1,1%. Comscore führt in regelmäßigen Zeitabständen Befragungen bei rund 30.000 Amerikanischen Handybesitzern durch und veröffentlicht die gesammelten und aufbereiteten Daten.
Computer für nur 17€ entwickelt
Der Spieleentwickler David Braben, welcher während seiner Studienzeit an der Cambridge Universität zusammen mit Ian Bell das legendäre Weltraum-Handelspiel „Elite“ 1984 entwickelte, stellte jetzt den Prototypen seines „Raspberry Pi“ genannten Computers vor. Der „Raspberry Pi“ ist ein Steckcomputer, welcher per HDMI-Kabel an den Fernseher angeschlossen wird. Das Faszinierende an dem Prototypen ist die Größe: Gerade einmal so groß wie ein USB-Stick ist der Computer, der jedoch voll funktionsfähig ist. An Anschlüssen bietet der Computer einmal eine HDMI-Buchse, einen SD-Kartenslot sowie einen USB-Steckplatz, an welchen zum Beispiel eine Maus oder Tastatur angeschlossen werden kann. Strom bezieht der „Raspberry Pi“ über eine Kabelverbindung an der Seite. Dies könne sich aber noch ändern, denn schließlich handelt es sich derzeit nur um einen Prototypen. David Braben, der den Steckcomputer mit einigen Mitstreitern entwickelt hat, meinte, dass sein Ziel sei, dass die Steckcomputer so billig hergestellt werden können, dass man sie Schülern schenken kann. Braben hält dies für möglich, da die Produktionskosten lediglich 10 bis 15 Pfund entsprechen. Die Komponenten des Prototypens haben umgerechnet knapp 17 Euro gekostet. Auf dem vollwertigen Computer, in welchem ein ARM11-Prozessor mit 700 Megahertz Taktfrequenz verbaut ist, läuft derzeit Ubuntu-Linux als Betriebssystem. Mit 128 Megabyte Arbeitsspeicher genügt dies, um den Computer zum Laufen zu bringen. Festplatten gibt es aufgrund der geringen Größe des Gerätes nicht. Dafür kommen SD-Karten zum Einsatz, welche schnell über den SD-Kartenslot gewechselt werden können. Neben Ubuntu-Linux laufen auf dem Prototypen derzeit noch das Office-Paket „KOffice“, der Browser „IceWeasel“ sowie die Programmierumgebung „Python“, mit welcher der Nutzer selber Programme für den Computer schreiben kann. Brabens Stiftung sucht derzeit interessierte Schulen und Entwickler von Lernsoftware, welche den Stick-PC testen und verwenden möchten. Ziel sei es den Stick-PC innerhalb von zwölf Monaten in Serie für Schulen herstellen zu können. Zudem sei der Stick-PC so praktisch und preiswert, dass jede Familie sich so einen Computer leisten kann.
Das dünnste Handy der Welt
Lange schon versuchen Forscher Medien auf immer dünneren Geräten präsentieren zu können. Im Laufe der Zeit wurde alles flacher. Angefangen von Scannern, Fernsehern und Handys und auch einigen weiteren Geräten der modernen Technik. Kanadischen Wissenschaftlern ist nun ein neuer Fortschritt gelungen. Sie entwickelten einen ersten Prototypen des dünnsten Handys der Welt. Dünne Handys gibt es zwar schon lange. Für das kanadische „Paperphone“ muss allerdings eine neue Definition für dünn erstellt werden. Denn wie der Name schon sagt, ist das Handy so dünn wie ein Blatt Papier. Dies bietet viele Vorteile. So kann man das Handy biegen ohne das Schäden entstehen und sogar eine Bearbeitung mit einem Hammer steckt das Handy problemlos weg. Der Prototyp ist selbst bei direkter Sonneneinstrahlung lesbar, was einige Handys noch heute nicht gewährleisten.
Bis zur Serienreife wird es aber noch eine Weile dauern. Die Forscher gehen von 5 Jahren aus, bis ein das Gerät in Serie produziert werden kann. Das Display des „Papierphones“ ist laut Angaben der Forscher dem des Amazon Kindle nachempfunden und stellt die Seiten auch per Tinte dar. Der Clou am „Paperphone“ ist allerdings das Display. Dieses ist „intelligent“ gestaltet, da es lernfähig ist. Denn es ist möglich, eigene Gesten im Handy einspeichern. Liest ein Nutzer ein Dokument auf dem „Paperphone“ so reicht zum Umblättern eines E-Books das Umbiegen der oberen Ecke des flexiblen Gerätes. Durch diese Verformungen des Displays können Anwendungen geöffnet und gesteuert werden. Der Prototyp ist so groß wie eine Kreditkarte und misst 9,5 cm in der Bilddiagonale. Welcher Prozessor verbaut wurde ist derzeit nicht bekannt. Einzigartig am „Paperphone“ ist auch der Stromverbrauch, denn dieser ist um ein vielfaches geringer als bei derzeitigen Smartphones. Zudem soll überhaupt kein Strom fließen, wenn das Gerät im Stand-By-Modus ist. Die Produktion des Prototypen war mit 10.000 US-Dollar nicht gerade günstig. Die Forscher gehen jedoch davon aus, dass der Preis innerhalb der nächsten 10 Jahre so drastisch sinken wird, dass sich jeder ein so dünnes Handy, welches bis dahin wohl der neueste Standard sein wird, leisten kann.
Apple iPad 2 ist schneller, schlanker und vielseitiger
Während die Konkurrenz weiter versucht neue Tablets auf den Markt zu bringen, stellt Apple schon die überarbeitete Version des iPad vor. Das iPad 2 besitzt einen eigens von Apple entwickelten, mit einem Gigahertz getakteten Prozessor mit zwei Rechenkernen. Damit wurde die Arbeitsgeschwindigkeit weitaus verbessert. Beim Test starteten Apps viel schneller und Anwendungen wie Videoschnitt mit dem neuen iMovie laufen schneller und flüssiger. Apple meint, dass bei grafischen Anwendungen eine bis zu neun Mal höhere Leistung erzielt wird als beim ersten iPad. Mit dem Programm iMovie kann man die Vidios gleich vor Ort bearbeiten. Das 25 Zentimeter große Display hat eine Auflösung von 1024×768 Pixel. Der Bildschirm der mit LEDs hinterleuchtet ist soll schärfer und heller wirken. Wie beim ersten iPad führt die glänzende Oberfläche auch beim iPad 2 bei Sonneneinstrahlung zu starken Reflexionen. Das iPad 2 wiegt in der WLAN-Version 601 Gramm und ist damit rund 80 Gramm leichter als sein Vorgängermodell. Das schlankere Gehäuse mit Aluminiumrückseite liegt auch angenehm in der Hand. Das sogenannte Smart Cover, das sich mit Hilfe eines Magneten mit dem Tablet-PC verbindet und auch für das An- und Ausschalten beim Öffnen und Schließen sorgt, löst die lästige Hülle ab. Die Bildschirmabdeckungen sind aber nur zusätzlich zu erwerben. Der Akku hält im Normalbetrieb fast 16 Stunden durch und ist somit auf gleicher Wellenlänge mit dem Vorgänger. Auch bei starker Beanspruchung schafft das iPad 2 bis zu sieben Stunden. Wobei die erste Generation länger durchgehalten hat. Insgesamt ist die Ausdauer des neuen iPad aber durchaus zufriedenstellend.
Apple kündigt Firmware-Updates für iPad und iPhone an
Apple gab jetzt eine ausführliche Stellungnahme zu der Problematik. In dieser heißt es, dass es sich nur um ein Missverständnis handelt. Die Geräte speichern laut Apple keine Aufenthaltsorte sondern lediglich W-Lan-Spots und Funkmasten in der Nähe der Geräte. Dies diene dazu den Standort der Geräte festzustellen ohne ein GPS-Signal beanspruchen zu müssen. Somit können Apps wie zum Beispiel Navigationsprogramme schneller und auch genauer den Standort des Nutzers ermitteln, ohne dass dieser länger auf eine GPS-Verbindung zum Satelliten warten muss. Jedoch räumte Apple ein, dass es einen Softwarefehler gibt. Die gespeicherten Daten sollten nur für einen kurzen Zeitraum vorhanden sein, durch den Fehler werden diese jedoch für den Zeitraum von bis zu einem Jahr gespeichert. Um diesen Fehler zu beheben, und die Speicherung auf die geplanten 7 Tage zu begrenzen, bringt Apple in den nächsten Wochen ein Softwareupdate heraus. Dieses Update werde auch dafür sorgen, dass die gespeicherten Daten zur Positionsbestimmung nicht mehr auf den Computer übertragen werden. Apple kündigte ebenso an, dass diese Daten nach dem Update verschlüsselt werden. Bei Nutzern, die die Lokalisierungsdienste ausgeschaltet haben, werden demnächst diese Daten nicht mehr heruntergeladen und gespeichert.
PayPal bekommt Konkurrenz durch Amazon
Das Ganze könnte nun ein Ende haben, denn Amazon kann aufgrund der Bekanntheit echte Konkurrenz für PayPal werden. Das Online-Bezahlsystem „Bezahlen über Amazon“ wurde jetzt auf den deutschen Markt gebracht und ist bisher in einigen Onlineshops auch schon vertreten. Bekannt ist bisher, dass man diesen Service bei „Thomann Cyberstore“ und „Home of Hardware“ nutzen kann. Weitere Onlineshops werden demnächst folgen. Der Einsatz dieses Systems bringt viele Vorteile, vor allem auch für kleinere Onlineshops. Denn so ist es möglich ohne großen Aufwand ein funktionierendes Bezahlsystem in den eigenen Onlineshop zu integrieren. Zudem müssen die Kunden nicht bei jedem Onlineshop die persönlichen Daten hinterlegen, denn ein Amazon-Account genügt. Einen Vorteil für den Einkäufer ist die bestehende Amazon „A-Z-Garantie“. Dies sichert eine pünktliche Lieferung sowie einen optimalen Zustand der Ware ab. Dies könnten schlagkräftige Argumente für viele PayPal-Nutzer sein, um zu Amazon zu wechseln. Auf jeden Fall bekommt PayPal nun ernstzunehmende Konkurrenz.
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